„Wohnungsmangel in Baden: Kann künftig dichter gebaut werden?“

Die CH Media (Link zum Artikel in der Aargauer Zeitung: https://lnkd.in/ehM6XAnC) berichtet: Nach Interpellationen von GLP-Grossrat Gian von Planta prüft der Regierungsrat nun die Mindestdichten im kantonalen Richtplan.

Fun Fact 1 ⚠️: Der Richtplan des Kanton Aargau liegt aktuell noch bis 22. Dezember in der Anhörung – nota bene mit den alten Dichtewerten.

Bemerkenswert ist der kantonale Blick auf die «Kernstadt Baden–Wettingen»: Als Wohnschwerpunkte gelten u. a. der Bahnhof Turgi sowie Tägerhard-Ost (Wettingen). Tägerhard-Ost ist im Richtplan bereits mit einer S-Bahn-Haltestelle Tägerhard als Zwischenergebnis vermerkt.

Für die Stadt Baden werden Entwicklungsgebiete wie Oberstadt, Kappelerhof und Galgenbuck genannt, ohne Wohnschwerpunkt im Richtplan.

Fun Fact 2 ⚠️: Gemeinden können jederzeit den Eintrag neuer Wohnschwerpunkte beantragen, der Entscheid liegt anschliessend beim Grossen Rat.

Zur Einordnung der Wirkung: Kernstadt ohne Wohnschwerpunkt (Baden): Mindestdichte 70–90 Einw./ha Kernstadt mit Wohnschwerpunkt (Wettingen): Mindestdichte 120–150 Einw./ha

Erst höhere Dichten ermöglichen 10-Minuten-Nachbarschaften und ÖV-Ausbau, z. B. neue oder reaktivierte Bahn-Haltestellen.

Spannend zu beobachten, ob und wie Anpassungen im kantonalen Richtplan, und in der Folge auch in der Nutzungsplanung der Stadt Baden, nachträglich erfolgen.

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